Positionspapier von A:aufklaren

A: aufklaren hat ein Positionspapier mit Forderungen für Kinder psychisch erkrankter Eltern in Hamburg erstellt.

Vor dem Hintergrund immer weiter steigender Zahlen von Erwachsenen mit psychischen Erkrankungen und somit auch Eltern in Hamburg, wird die Frage, wie Familien und insbesondere Kinder und Jugendliche unterstützt werden, immer drängender. A: aufklaren hat daher ein Positionspapier erstellt, in dem es unter anderem fordert, ein Landesrahmenkonzept für Kinder psychisch erkrankter Eltern zu erstellen.

Der Hamburger Psychiatrieplan 2025 regelt die Weiterentwicklung der Versorgung psychisch erkrankter Menschen in Hamburg. A: aufklaren fordert die Stadt Hamburg auf, diese Maßnahme nun zügig umzusetzen und dem Thema einen festen Platz in Hamburg zu geben. Juliane Tausch erklärt: „Die Sorgen und Nöte der Kinder müssen ernstgenommen werden. Dazu braucht es eine Fachstelle in Hamburg, die das Thema sichtbar macht, fachlich vertieft und koordiniert. Kinder psychisch kranker Eltern ist ein Schnittstellenthema, das soziale, gesundheitliche und gesellschaftliche Aspekte betrifft. Es muss gesamtgesellschaftlich, interdisziplinär und institutionsübergreifend betrachtet und systematisch weiterentwickelt werden.“

A: aufklaren wird vom Paritätischen Hamburg getragen und von der Auridis Stiftung bis zum 31.12.2025 finanziert. Die Suche nach einer Weiterfinanzierung ist für das Weiterbestehen des Projektes essentiell. Ohne eine Anschlussfinanzierung stehen die gelungene Netzwerkarbeit, die Fortbildungen für Fachkräfte vor dem Aus.

A: aufklaren-Positionspapier und Interview mit Projektleiterin Juliane Tausch