Fortbildungen
Sprechstunde: Essstörungen
Die kleine psychiatrische Vorlesung am Mittwoch
Bei Essstörungen handelt es sich um eine Gruppe von schweren psychischen Störungen, welche sich durch verändertes Ess- und Gewichtskontrollverhalten auszeichnen und mit einer hohen Belastung für Betroffene, deren Angehörige und das Gesundheitssystem einhergehen. Entgegen der häufigen sozialen Wahrnehmung einer „Erkrankung junger Mädchen“ können Essstörungen Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeder religiösen oder ethnischen Zugehörigkeit betreffen.
Dabei gehen Essstörungen häufig mit deutlichen Auswirkungen auf den Alltag der Betroffenen selbst sowie deren sozialem Umfeld einher und beeinflussen soziale Systeme. Deshalb vertiefen wir das Thema noch auf die besonders sensible Phase von Schwanger- und Mutterschaft. Ein Aspekt dabei ist auch die mögliche Scham und Selbststigmatisierung im Umgang mit der eigenen Erkrankung und dem dadurch erschwerten Zugang zu Unterstützung.
Diese Fortbildung vermittelt praxisnahes Wissen über die verschiedenen Formen von Essstörungen, deren Genese und Diagnostik sowie deren Behandlung. Der Austausch erfolgt praxisnah, integrativ und berufsgruppenübergreifend.
Referentin: Martin Lehe | psych. Psychotherapeut | Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Moderation: Daniela Oltmann | für A: aufklaren
Gefördert mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen nach § 20a SGBV
Sprechstunde
Die kleine psychiatrische Vorlesung am Mittwoch
Wir vermitteln in der „Sprechstunde“ Wissen über verschiedene psychische Erkrankungen, ihre fachliche Einordnung, Genese, Symptomatik und Behandlung. Ein besonderer Fokus liegt auf den Auswirkungen auf die Elternrolle und die möglichen Belastungen für die Kinder.
Die „Sprechstunde“ wird gefördert von den gesetzlichen Krankenkassen und ihren Verbänden des Landes Hamburg nach § 20a SGB V im Rahmen ihrer Aufgaben zur Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten.