Fortbildungen
Dialoge - Mütter und Kinder als Expert*innen aus Erfahrung II
Familienkommunikation: Mit Kindern über die elterliche psychische Erkrankung ins Gespräch kommen
Freitag, 28. August 2026 | 9:30 - 12:30 Uhr
Der PARITÄTISCHE Hamburg, Wandsbeker Chaussee 8, 22089 Hamburg
kostenfrei
In diesem Fortbildungsformat liegt der Fokus auf dem Dialog zwischen Genesungsbegleiterinnen bzw. “Mit-Müttern“ als Expertinnen aus Erfahrung und Fachkräften aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern weniger auf der Vermittlung theoretischen Wissens
Zu drei verschiedenen Themen soll gemeinsam in den Austausch über erlebte Erfahrungen in unterschiedlichen Hilfe- und Familiensystemen gegangen werden: Was ist hilfreich? Was fördert eher Widerstände und Hemmnisse sowohl auf Betroffenen- als auch Fachkräfteseite? Wo können wir voneinander lernen, damit alle gut gesehen und unterstützt werden können, wenn ein Elternteil psychisch erkrankt ist?
Dialog II: Familienkommunikation: Mit Kindern über die elterliche psychische Erkrankung ins Gespräch kommen
„Never too young to know” (P. R. Silvermann) – schon Babys und Kleinkindern sollten zumindest atmosphärisch erklärt bekommen, dass es Mama oder Papa nicht gut geht, was sich dadurch für sie womöglich verändern wird und sie daran keinerlei Schuld haben. Das gilt umso mehr je älter die Kinder werden, sie beobachten, fragen,oder sich selbst im Netz informieren. Eine offene Familienkommunikation, über die Schwierigkeiten aber auch das Schöne und Gelingende, entlastet und schafft Verantwortlichkeiten.
In diesem Teil soll es darum gehen, wie man mit Kindern über die elterliche Erkrankung ins Gespräch kommen kann und was Eltern aus Betroffenensicht von Fachkräften dafür brauchen, damit gemeinsame Narrative entstehen können.
Referentin: Sirit Schönefeld & Bianca Scheunemann
Moderation: Liv Traulsen | A: aufklaren
Gefördert mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen nach § 20a SGBV